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Inline-Speed-Skating Langstrecke am 06.08.2017 in Oberschleißheim:  

Christian Kraus Deutscher Meister -  ISC-Regensburg wieder mit Top-Platzierungen.

 

 

Mittelbayerische Zeitung: Christian Kraus ist Deutscher Meister

 

Inline-Speed-Skating Langstrecke:  ISC-Regensburg wieder mit Top-Platzierungen.

(von P.B.)

Nach einer fünfwöchigen Sommerpause ging es am Sonntag dem 6 August wieder auf schnellen Rollen zur Sache: Deutsche Meisterschaften im Inline-Speed-Skating an der Ruderregatta-Strecke

bei Oberschleißheim.
Doch es ging nicht um normale Distanzen wie 21km oder Marathon, sondern um die Meisterschaft über 84km (Doppelmarathon).   

Der ISC-Regensburg war durch drei Sportler vertreten. Ohne taktische Angriffe ging das Rennen der Herren zunächst mit einem gleichmäßigen Tempo los. In der zweiten Runde des 5km langen Rundkurses wurde schließlich doch das Tempo gesteigert, wodurch Alexander Tilz eine Runde später aus der Spitzengruppe fiel. Eine weitere Runde später musste auch Maximilian Bauer nachgeben und die Spitzengruppe ziehen lassen. Nun kämpfte Christian Kraus allein in der Spitze mit.


Vier Runden vor Schluss konnten sich dann drei Sportler von der großen Spitzengruppe endgültig absetzen und den Kampf um die vordersten Plätze der Gesamtwertung unter sich ausmachen.
Christian Kraus konnte sich in seiner Altersklasse (AK45) den Deutschen Meistertitel sichern. Als schnellster seiner Altersklasse konnte er vorne in der Verfolgergruppe mithalten.
Alexander Tilz (AK35) holte sich in seiner Altersklasse den Vizemeistertitel und Maximilian Bauer holte sich den dritten Platz in der Altersklasse Junioren A.  Jedoch wurde er nicht mit einer Bronze-Medaille belohnt, da der Veranstalter die Altersklassen Junioren A und Aktive überraschend zusammenlegte. Somit rutschte er unerwartet auf Platz 4.


Deutsche Meister auf der 84km-Langstrecke sind bei den Herren Jonas Lepper (TSSC Erfurt) und bei den Damen Katja Ulbrich (TS Bayreuth).

Neben den Deutschen Meisterschaften wurde auch der Bayern-Inlinecup über 21 Kilometer ausgetragen. Maximilian Bauer ließ sich nach der Enttäuschung über seine undankbare Platzierung nicht entmutigen: Er startete zwei Stunden später sogar beim Halbmarathon.

Das 84km-Rennen ging noch ohne Regen über die Bühne. Doch der Halbmarathon startete auf regennasser Fahrbahn. Jeder Skater musste sich wieder einmal entscheiden:  Montiere ich die weichen und griffigen Regenrollen?  Oder gehe ich ein Risiko ein und starte  mit den schnelleren harten Normal-Rollen?

Durch einen guten Start übernahm der Regensburger Philipp Brunnthaler die Führung und gab das Tempo vor. Jedoch wollte er nicht allein die Führungsarbeit machen und ließ andere Skater aus dem Feld vor.

Nach drei Kilometern versuchten die Konkurrenten aus Bayern, Österreich, Slowenien und Liechtenstein durch einen Sprint die Gruppe durch einen Sprint zu verkleinern. Dies gelang auch. So konnten sich sechs Sportler absetzen und eine Verfolgergruppe aus 20 Läufer folgte ihnen.
Nachdem der Abstand zur schnellsten Gruppe auf über 70m Meter anwuchs, gelang es Philipp Brunnthaler mit einem Sprint zur Spitzengruppe aufzuschließen. Nun hatte er wieder alle Möglichkeiten.

Das Rennen war vorne sehr taktisch geprägt: Die Gruppe wurde immer wieder durch Attacken zerrissen. Philipp und weitere bayerische Speedskater mussten sich  immer wieder aufs Neue an die Spitzengruppe herankämpfen.

Vier Kilometer vor dem Ziel erfolgte der letzte große Angriff. Philipp konnte sich in der vorderen Gruppe halten. Er beendete das Rennen mit Platz 12 der Gesamtwertung. Da er den Konkurrenten seiner Altersklasse in diesem Rennen drei Minuten abnehmen konnte, verbesserte er sich in der Gesamtwertung des Bayern-Inlinecups von Platz 4 auf Platz 2.

Maximilian Bauer konnte seinen ersten Platz in der Bayern-Gesamtwertung der Juniorenklasse A (18-19 Jahre) verteidigen. Zum Zeitpunkt des Zieleinlaufs hatte er schon über 100km in den Beinen. Dennoch behauptete er sich beim Schlusssprint als schnellster der zweiten Verfolgergruppe!

Dietmar Ottenwälder konnte sich auch in der zweiten Verfolgergruppe halten und setzte sich auch gegen seine direkten Konkurrenten durch und verteidigt so auch den ersten Platz in der AK50.
Den Abschluss des langen Skatetages wurde noch der letzte Sprint aus des bayerischen Sprintcups ausgetragen. Philipp Brunnthaler konnte mit seinem dritten Platz auch den Platz 3 in dieser Wertung für die Saison 2017 holen.
So konnte der ISC Regensburg wieder viele Erfolge in Oberschleißheim verbuchen und seine gute Form in den Wertungen verfestigen.

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