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Der Inlineskateclub Regensburg feiert bei den Bayerischen Meisterschaften in Bayreuth und Wiesau viele Erfolge

 

Am Samstag war der Auftakt der Bayerischen Meisterschaften im Speedinlineskaten in Bayreuth auf der 200m Asphaltbahn. Dabei mussten sich die Skater vom ISC Regensburg vor allem im Kurvenfahren beweisen, da die Bayreuther Bahn nur minimal überhöhte Kurven besitzt  ist es schwierig komplett durch die Kurve zu übersetzen, doch Kristina Kleinschmidt legte für den ISC  vor. Sie gewann ihren Halbfinallauf über 320m souverän und konnte sich mit ihrer Leistung als beste für das Finale qualifizieren. Im Finale hatte Kristina dann freie Platzwahl bei ihrer Startposition, wodurch sie sich schon einen Vorteil holen konnte und sich ganz innen positionierte. Beim Start ging sie dann schon wie im Halbfinale als schnellste weg und konnte sich somit über die 320m Sprint in der Altersklasse Schüler A den Bayerischen Meistertitel holen. Maximilian Bauer holte sich über seine 500m Sprintdistanz in der Juniorenklasse A die Silbermedaille, wobei er sich seinem Konkurrenten aus Bayreuth nur um 0,3 Sekunden geschlagen geben musste, der natürlich seinen Heimvorteil für sich nutze. Philipp Brunnthaler konnte sich in der Aktivenklasse mit seinem 2. Platz im Halbfinale nicht für das Finale qualifizieren, da nur die 4 Zeitschnellsten das Finale erreichen konnten und im anderen Halbfinale noch 3 Sportler schneller waren. Die nächste Medaille für den ISC fuhr Jürgen Kleinschmidt ein. Er konnte sich die Goldmedaille über die 500m Sprint sichern. Kristina und Jürgen konnten auch über die 1000m auf das Podest fahren und konnten sich jeweils die Bronze-Medaille sichern. In der Juniorenklasse holte sich Maximilian auch über die 1000m die Silbermedaille.

Dieses Jahr konnte der ISC  eine Staffel zur Bayerischen Meisterschaft anmelden. Durch die große Anzahl an Teams gab es Halbfinalläufe, wodurch sich nur die zeitlich besten 4 Teams fürs Finale qualifizieren konnten. Für den ISC  startete Philipp und konnte sich aus dem Starterfeld gleich an die Spitze setzen und für das Team einen kleinen Vorsprung rausfahren. Nach 2 Runden wechselte er erst auf Maximilian. Durch diese Taktik nur alle 2 Runden zu wechseln konnte sich das Team 2 von Skate Club Allgäu an die Regensburger heran kämpfen und bei einem Wechsel  konnten sich die Allgäuer vorbeischieben.  In den letzten 5 Runden bot sich somit ein Showdown zwischen den beiden Teams, was durch einen Zielsprint knapp für den Skate Club Allgäu ausging. Dadurch mussten die Skater des ISC den anderen Lauf mit Spannung mit verfolgen und hoffen, dass es für das Finale reicht. Als  4. konnten sie sich qualifizieren und standen somit mit zwei Teams aus dem Allgäu und dem Heimteam aus Bayreuth im Finale. Philipp begann wieder das Rennen und konnte sich beim Start von der äußersten Position auf Platz 2 in der ersten Runde vorkämpfen. Man entschied sich beim ISC nach der ersten Runde noch nicht zu wechseln, um den Tumult in der Wechselzone zu entgehen, dadurch bot sich sogar die Möglichkeit das beste Bayerische Team der letzten Jahre, Skate-Club-Allgäu 1, zu attackieren. Bei dem Versuch sich bei Kurveneinfahrt gegen seinen Konkurrenten durchzusetzen scheiterte Philipp jedoch knapp und so war der Weg frei für Allgäu sich vorne abzusetzen. Nach einigen Runden konnten dann die Bayreuther durch den Heimvorteil auf Platz 2 vorstoßen. Doch durch die neue Taktik, dass nach den ersten 2 Runden jeder Skater des ISC  nur noch eine Runde fährt und dann auf seinen Kollegen wechselt konnte sich der ISC deutlich vor dem 2. Team des Skate Club Allgäu durchsetzen, gegen das Team , das im Halbfinale noch knapp vorne war. Somit erzielten sie den 3. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften auf der Bahn bei der Staffel.

Am Sonntag ging es dann nach Wiesau, um dort noch die letzten Bewerbe auszutragen. Da standen für die Skater über 14 Jahren die 10km auf dem Programm, diese wurden von allen Skatern zusammen in Angriff genommen und nicht in ihren einzelnen Altersklassen. Auf dem Straßenkurs, der von einer 180° Kehre und einem Kreisverkehr  zu einem Norisring für Skater wurde, war vor allem durch die Bergabpassage gefährlich, da die Skater mit Geschwindigkeiten von bis zu 60km/h  in einer Gruppe erreichen konnten. In der ersten Runde gab es dann einen Massensturz auf der Bergabpassage auf der Höhe des Ziels. Doch dies betraf keinen Skater des ISC.  Christian Kraus, Maximilian B. und Philipp B. konnten sich im Spitzenfeld halten und somit weiter um die Titel in ihrer Altersklasse kämpfen. Kurz vor dem Erreichen der 180° Kehre versuchte es Christian das Spitzenfeld durch einen kurzen Sprint auseinanderzureißen, doch viele Skater konnten bei der Tempoverschärfung mitgehen, wodurch man mit deutlich höherer Geschwindigkeit auf die Kehre zusteuerte. Im Mittelfeld dieser Gruppe gab es schon einen Sturz kurz vor der Kurve. Philipp kam durch einen anderen Skater direkt in der Kurve zu Fall, konnte sich jedoch gleich wieder aufrichten und so wieder an die Führenden heran skaten. Christian und Maximilian konnten sich bei der nächsten Attacke weiter im Spitzenfeld halten und so beim Schlusssprint mitgehen. Philipp konnte sich nicht mehr in der Gruppe halten und wurde so in seiner Altersklasse somit vierter. Christian und Maximilian konnten sich jeweils den Bayerischen Meistertitel in ihrer Altersklasse sichern. Wobei Christian sich den 3. Platz in der allgemeinen Wertung im Rennen sichern. In Wiesau gingen am Sonntag auch noch weitere Sportler des ISC an den Start, wodurch noch weitere Medaillen über die 10km an den Verein aus Regensburg gingen.

In der Familienstaffel konnten Kristina und Jürgen sich zum 4. Mal in Folge den Sieg sichern.

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